Notorious B.I.G.

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Music from and inspired by the Original Motion Picture

NOTORIOUS B.I.G.

NOTORIOUS B.I.G  - das ist ein Leben wie im Rausch. Der Film erzählt den faszinierenden Aufstieg des Christopher Wallace zu einem der größten Rapper aller Zeiten, der es als der legendäre Notorious B.I.G. binnen weniger Jahre aus den Straßen Brooklyns zu einer Ikone des Rap gebracht hat. Dabei zeigt der Film sein von Drogen, Frauen und Musik geprägtes Leben, die enge Freundschaft zu Sean „P. Diddy“ Combs, seine Ehe mit der Sängerin Faith Evans und den zum Schluß eskalierenden Konflikt zwischen den Rappern der US-Ost- und West-Küste.
 
Live BIG, die young: Das spektakuläre Film über das Leben und Sterben des legendären „Notorious B.I.G.“, eines der einflussreichsten Rapkünstlers der 90er Jahre! Mit zeitlosen Hits wird seine unglaubliche Geschichte erzählt. Ein Pflichtprogramm nicht nur für alle jungen und alten Musik-Fans.

Weitere Informationen zum Film unter http://www.notoriousbig-derfilm.de/

 

Hintergrund

Nach dem 9. März 1997 war in der HipHop-Welt nichts mehr wie vorher. Der Tag, an dem Christopher Wallace, a.k.a. Biggie Smalls, a.k.a. Notorious B.I.G. erschossen wurde, veränderte das Universum von Beats & Rhymes vollständig. Bis heute ist der Mord - und der vorangegangene Mord an Biggies Konkurrenten 2Pac - ungeklärt. Tatsache ist nur, dass der Eastcoast-Westcoast-Krieg auf dem Höhepunkt der Karriere B.I.G.s sein blutiges Ende erreichte. Christopher Wallace wurde zum Role-Model der HipHop-Karriere: Vom Ghetto-Kid zum Pimp bis zu einem der wichtigsten Protagonisten der Rap-Geschichte und zum tragischen Helden. Eine Story, viel zu packend, als dass man sie glauben könnte. Aber sie ist wahr, und Regisseur George Tillman Jr. (Soul Food, Men Of Honour) rollt die gesamte Story Biggies nun in seinem Film Notorious B.I.G. auf. In den Hauptrollen sieht man Angela Bassett, Derek Luke und in seiner ersten Kinofilm-Rolle Jamal Woodward als Notorious B.I.G..

Natürlich kann man einen solchen Stoff nur mit einem authentischen Soundtrack auf die Beine stellen, und insofern dürfen die Erwartungen an den OST NOTORIOUS B.I.G. - Music from and inspired by the Original Motion Picture sehr hoch ausfallen. Ausgerüstet mit erstklassigem Material, von dem einige Tracks nicht im Film auftauchen, hat man zudem einen hochqualitativen HipHop-Soundtrack in den Händen, der auch als Compilation hervorragend funktioniert und einem der wichtigsten Rapper ein würdiges Denkmal setzt.

Allem voran stehen einige fette Original-Hits, die das Können Notorious B.I.G.s noch einmal konzentriert auffahren, etwa Hypnotized, Warning und Juicy. Zusätzlich gibt es einige Originaltracks zu hören, die bisher nur als Demos existierten und zum ersten Mal erhältlich sind: Love No Ho, Guaranteed Raw und Microphone Murderer. Mit Party And Bulls**t gibt es obendrein noch den ersten Release Biggies zu hören, das auf dem Soundtrack zum 1993er Movie Who’s That Man zu finden war. Eine neue Version von One More Chance / The Legacy fertigten CJ Wallace und Faith Evans an.

Die andere Seite des Albums zeigt, wer die legitime Erbschaft Biggies in den Folgejahren angetreten hat. So präsentiert niemand geringerer als Jay-Z feat. Santogold den von Kanye West produzierten Track Brooklyn Go Hard, der als Single-Auskopplung in den USA bereits hohe Wellen im Airplay schlägt.
Als zweite US-Single wird Letter To B.I.G. von Jadakiss (feat. Faith Evans) auf den Markt kommen.
Ein Klassiker des Biggie-Nachrufs ist natürlich auch Notorious B.I.G. von Lil’ Kim und Puff Daddy (P. Diddy), der mit Too Short auch auf The World Is Filled… zu hören ist.

The Notorious B.I.G. wurde als Cristopher Wallace am 21. Mai 1972 in Brooklyn geboren. Zum ersten Mal im Spotlight stand er aufgrund seiner Zusammenarbeit mit Mary J. Blige, und 1994 veröffentlichte er sein Debüt-Album Ready To Die, das auf Anhieb Platin erreichte und auf Bad Boy-Records erschien. Dort lernte er übrigens auch Faith Evans kennen, die er kurz darauf heiratete. 1995 nahm er Kontakt zu Lil’Kim auf, für die er großer Bruder, Vaterfigur, Mentor und wahrscheinlich auch Liebhaber gleichzeitig war. Zu dieser Zeit brach der Kampf zwischen Eastcoast (NYC) und Westcoast (LA) aus, und mit Tupac Shakur (einem gebürtigen New Yorker, der in LA lebte) pflegte B.I.G. eine Rivalität, die zunächst zu äußerst fruchtbarer Kreativität führte. Bis sie 1994 in eine Schießerei verwickelt wurden, bei der Tupac fünf Mal verwundet wurde, waren sie sogar gute Freunde, danach entspann sich eine erbitterte Konkurrenz zwischen den Labels Bad Boy (NYC) und Death Row (LA).

Die Situation eskalierte am 7. September 1996, als Tupac von Unbekannten niedergeschossen wurde. Gerüchte verbreiteten sich, dass Biggie hinter dem Anschlag steckte (was nie bewiesen wurde), und als jener im März zum Soul Train Music Award nach LA fuhr, wurde er an einer roten Ampel aus einem vorbeifahrenden Auto heraus mit sieben Schüssen getötet. Drei Wochen nach dem Tod Notorious B.I.G.s erschien das grandiose Vermächtnis Biggies in Form des Doppelalbums Life After Death, das bis heute zu den besten je veröffentlichten HipHop-Alben gezählt wird.

Insgesamt nahm Notorious B.I.G. zu seinen Lebzeiten nur drei Alben auf: Ready To Die (1994), Conspiracy (mit Junior M.A.F.I.A, 1995) und Life After Death (1997), die allerdings zu Meilensteinen des HipHop wurden. Posthum erschienen Born Again mit Beiträgen von Puff Daddy, Lil’ Kim, Eminem u.a. (1999), das Duett-Album Duets - The Final Chapter (2005) und Greatest Hits (2007).

Der Film Notorious B.I.G. startet in Deutschland am 26. März in den Kinos!

© WMGG/tbe 1-09